Donnerstag, 19. Juli 2018

Buchvorstellung "BONES" – Meine Ausflüge ins Leben





Das Leben ist zu kurz, um Trübsal zu blasen, da sind sich Hund und Herrchen einig. Nicht zuletzt deshalb hat Autor Marc Götzen die Geschichten von "BONES" aufgeschrieben. Denn Lachen erhellt die Welt.

BONES ist ein Labrador – zumindest soweit er das weiß – und erzählt heitere, komische Erlebnisse, die er mit "Kollegen" und "seinen" Menschen erlebt hat und die seine Ausflüge ins Leben kennzeichneten. Er ist ein kluger Hund mit dem Herzen auf dem rechten Fleck und nimmt auch kein Blatt vor die Schnauze, wenn es um Probleme geht, die Hund und Herrchen oder Frauchen miteinander haben können. Sein gesunder Hundeverstand befasst sich hier und da auch mit Welt und Gesellschaft.


"BONES" ist jetzt erschienen bei #tredition

ISBN
978-3-7469-2759-6 (Paperback 12,50 €)
978-3-7469-3584-3 (Hardcover 19,99 €)
978-3-7469-2761-9 (E-Book 5,99 €)



Der Autor:

Marc Götzen ist Mitte 50 und ist gelernter Druckvorlagenhersteller. Als Autor präsentiert er mit dem vorliegenden Buch seinen Erstling. Die Idee, über seinen Hund zu schreiben, kam ihm eines Tages während eines Spaziergangs. [Quelle: tredition-Autorenprofil]











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Buchvorstellung "VERSTREUT ÜBER ALLE FÜNF KONTINENTE"


Die Geschichte der jüdischen Familie Rosenthal aus dem Ruhrgebiet



von Reinhold Busch




Das Buch schildert den Aufstieg zweier Brüder der jüdischen Familie Rosenthal in Witten zu stolzen Kaufhausbesitzern und geachteten Mitgliedern der Gesellschaft. Ihre 18 Kinder und deren Ehegatten gründen – meist im Raum Südwestfalen – weitere Kaufhäuser und Fabriken, bis die Machtergreifung Hitlers 1933 ihrem Streben ein Ende setzt. Während des Holocaust verlieren 17 Familienmitglieder ihr leben, während den übrigen die Auswanderung glückt. In ihren neuen Heimatländern auf allen fünf Kontinenten gelingt es ihnen, Fuß zu fassen und sich nach anfänglichen Schwierigkeiten eine neue Existenz aufzubauen.
Heute gehören mehr als 200 ihrer Nachkommen als Wissenschaftler, Ärzte, Psychologen, Juristen oder Leiter von Wirtschaftsunternehmen zur Oberschicht ihrer neuen Heimatregionen.
In zahlreichen Selbstzeugnissen, Dokumenten und Fotos zeigt das Buch das leben dieser Familie vor der Machtergreifung, die Mechanismen der Ausplünderung, der Schikanen und Entrechtung sowie die physische Vernichtung während der NS-Zeit und den Wiederaufstieg nach der Emigration. [Zitat Klappentext]


Es ist ein außerordentlich gut recherchiertes Werk, das sowohl sachlich Fakten darlegt als auch die Mitglieder bzw. Nachfahren der Familie Rosenthal aus dem Ruhrgebiet persönlich zu Wort kommen lässt. 

Meine Meinung: LESENSWERT 
Der besondere Grund: Wir bewegen uns in der aktuellen Realität in ganz ähnlichen Strömungen politischer und gesellschaftlicher Natur wie damals zwischen den Weltkriegen.


Meine persönlichen Gedanken und meine Erfahrung während der Bearbeitung des Buches:

Nicht nur einmal kamen mir die Tränen angesichts der erdrückenden Erkenntnis, wie grausam, brutal und verächtlich sich der Mensch und – bezogen auf das Buch, das die Geschichte der jüdischen Familie Rosenthal zur Zeit des Nationalsozialismus erzählt  – die Nazis verhalten können. Mir erscheint es fast unglaublich, das selbst Nazis Menschen mit einem Herzen sind. Und ich schreibe hier bewusst in der Gegenwartsform, weil es immer noch Nazis mit ebenjenem Gedankengut gibt …
Für mich ist nicht nachvollziehbar, dass überhaupt Menschen verachtet und geächtet, ja getötet werden wegen ihrer Herkunft, ihres Aussehens, ihren Überzeugungen, ihrer Religion oder sonstigen Aspekten, die uns Menschen voneinander unterscheiden. Erst die Unterschiede lassen uns doch Individuen in ihrer Einzigartigkeit sein. Das steht für die Vielfalt der Weltgesellschaft, in der wir alle leben. Sofern Achtung und Respekt voreinander, Toleranz für die jeweilige Andersartigkeit und die reine Menschlichkeit im Fokus jeder Begegnung stehen, wir also den anderen nicht von vornherein als "Feind" betrachten, und solange niemand versucht, anderen seine Überzeugung mit Macht selbstherrlich als die einzig richtige und gültige überstülpen zu wollen (womöglich noch gewaltsam), können alle Menschen auf Erden in Frieden leben.
Warum ich persönlich sogar körperlich spüre, welches Leid die Menschen nicht nur in den Vernichtungslagern des Dritten Reiches erfuhren, und ich meine nicht nur die Juden, weiß ich nicht. Ich bin ja viel später erst geboren. Aber vielleicht ist das so, weil ich ein fühlendes Herz in mir trage und einen wachen, intelligenten Geist, dem Gedanken wie Missgunst und Neid und Gewalt jeglicher Art keine Sekunde wert sind, überhaupt gedacht zu werden?
Ich bin der Ansicht, dass wir uns nicht in alle Zukunft schuldig fühlen müssen, und dass wir uns immer und immer wieder daran erinnern und erinnert werden, dass es diese furchtbaren Gräueltaten gab. Wir können das ja gar nicht vergessen im Angesicht der aktuellen Realität, in der genau das, was damals passierte, immer noch geschieht. Die Methoden haben sich (vielleicht, das weiß ich nicht genau) geändert, aber noch immer werden Menschen wegen ihres Glaubens, ihren Überzeugungen, ihrer Religion usw. verfolgt, geächtet, getötet. Wir können nicht vergessen, weil wir tagtäglich mit der Gewalt, zu der nur Menschen fähig sind, leben.
Wenn wir uns endlich wieder darauf besinnen, dass wir alle der gleichen Quelle entstammen, mit den gleichen Bedürfnissen und Sehnsüchten durchs Leben gehen, könnten wir erkennen, dass es gar keinen Unterschied im Wesentlichen gibt. Erst die Spaltung, die nur in unseren Köpfen stattfindet, sorgt für weite Entfernung von dieser Erkenntnis mit ihren meist fatalen Folgen.


Das eindrucksvolle Buch

Die Geschichte der jüdischen Familie Rosenthal aus dem Ruhrgebiet


ist erschienen bei #tredition

ISBN:
978-3-7469-5160-7 (Paperback 16,90 €)
978-3-7469-5161-4 (Hardcover 24,90 €)
978-3-7469-5162-1 (E-Book 9,90 €)




Über den Autor:

Reinhold Busch, geb. am 1.2.1942 in Metz, stammt aus einer Hagener Familie. Abitur 1961 in Hagen. 1961–1967 Medizinstudium in Bonn und Wien, Examen 1967 und Promotion zum Dr. med. 1970 in Bonn. 1970/71 Wehrdienst als Stabsarzt, gleichzeitig tropenmedizinischer Kurs mit Diplom in Hamburg. 1972–1975 drei Jahre als Tropenarzt in Liberia und Sambia. 1977 Facharztanerkennung für Allgemein- und Tropenmedizin, 1979 für Lungen- und Bronchialheilkunde und Allergologie. 1980–2003 in eigener Facharztpraxis in Hagen tätig. 1988–94 Studium Philosophie und Geschichte an der Fernuniversität Hagen ohne Abschluss, zwei Jahre lang Mitglied des Ausländerbeirats der Stadt Hagen. Im Winter 1990/91 erste Reise nach Smolensk, 1992–1997 Vorstandsmitglied, davon 4 Jahre Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft Hagen-Smolensk. Im November 2000 Ehrenbrief der Stadt Smolensk für diese Tätigkeit. Seit 1995 Forschungen über den Sanitätsdienst der Wehrmacht im 2. Weltkrieg, bisher 15 Bücher zu diesem Thema, insbesondere zu Stalingrad. 2015 erschien „Das Schicksal jüdischer Familien ausHagen“
Dr. Busch ist verheiratet und hat drei Kinder und sechs Enkelkinder.







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