Sonntag, 17. September 2017

Schreie verstummen




von Johanna Stahl


Die Autorin ist die Tochter des Leiters der deutschen Botschaft in Chongqing und seiner chinesischen Ehefrau. Sie ist in Chongqing geboren und aufgewachsen. In dieser Biografie beschreibt sie ihre Jugenderinnerungen auf dem Land und in der Stadt während der Zeit zwischen 1942 und 1952.

Sie verlebt eine glückliche Kindheit zwischen Bambushainen und Reisfeldern, betrachtet unvoreingenommen und mit kindlichem Gemüt Natur und menschen. Johanna besucht das bekannte Mädcheninternat Nankai in Chongqing, das nach amerikanischem Vorbild geführt wird.
Als die Volksregierung von Mao Tse-tung die Führung Chinas übernimmt, muss sie das Internat verlassen.
Auf dem Land muss sie die grausame Entmachtung und Enteignung der Großgrundbesitzer miterleben. Sogar ihre Mutter wird zur Zwangsarbeit auf dem Land verurteilt.

Johanna Stahl schildert all ihre Erlebnisse und Beobachtungen auf eine Art und Weise, die den Leser tief mitfühlen lässt. Mich hat die Geschichte ebenso gepackt wie fasziniert und teilweise zu Tränen gerührt.

Versöhnt war ich mit der Abreise der Familie aus dem geliebten China, als mir klar wurde, dass Johanna Stahl trotz allem Übel letztlich Zuversicht und Hoffnung für die Zukunft fühlen konnte.

Schreie verstummen

jetzt erschienen bei tredition

ISBN: 978-3-7439-5496-0 (Paperback 22,90 €)
ISBN: 978-3-7439-5497-7 (Hardcover 28,90 €)
ISBN: 978-3-7439-5498-4 (eBook 7,90 €)




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Angelika Fleckenstein
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